• Kleine Füße, große Schritte

    Seit vergangener WOche steht FBJ von selbst auf. Versucht hat er es seit... ja seit Januar, bei jeder Gelegenheit versuchte er seine Beine durchzustrecken und mit den Armen nach oben zu greifen. Seit letzter Woche schafft er es nun wirklich. Übermütig, wie der Kleine nun mal ist, hat er natürlich keine Lust sich nun mit beiden Händen festzuhalten. Nein, es ist doch viel coller, wenn man dabei mit einem Fuß stampft und mit möglichst beiden händen herumrudert. Es ist nicht überraschend, dass die Versuche immer wieder zum Scheitern verurteilt sind.

    Die ersten Gehversuche sind durch die neue Standfestigkeit auch wesentlich erfolgreicher. Zwar ist es furchtbar doof, wenn Mama oder Papa die Hände festhalten, aber dann ein Bein vor das andere zu setzen ist unheimlich toll und entschädigt für die Widrigkeiten allemal.

    Der Kindergeburtstag der "großen" Schwester war spannend, viele Leute, so viel pink und überhaupt Trubel wohin man schaute. Wo könnte man besser zeigen, was man kann? Jedenfalls nicht vor der Familie. Irgendwie hat der Kleine einen Sensor eingebaut, der ihm genau sagt, wann er vorgeführt wird und sobald dieser Sensor angeht wird gestreikt - lachend oder wenigstens mit einem breiten Grinsen, aber Streik. So zeigte er viele seiner neuen Fähigkeiten erst, als die Gäste wieder weg sind, da wurde geplappert und geklatscht... ist ja typisch Kind.

    Ach ja, vor dem Wochenenden, am Donnerstag hat er die Treppe richtig entdeckt. Vor unser aller Augen ist er losgekrabbelt und musste gleich mal zeigen, dass er nicht nur schafft, sich an einer STufe hochzuziehen, nein... er kann auch auf die zweite usw. Also mussten wir ein Treppenschutz besorgen. Dank Blitzlieferung eines Onlinehändlers war das bereits Freitag morgen geliefert und seitdem haben wir die Illusion von Sicherheit ein wenig gefestigt.

    Während ich diese Zeile schreibe wird gerade der Wohnzimmertisch abgeräumt... ich schrieb ja eben, festhalten ist für Weicheier. Aber seht selbst:

    FBJ räumt auf

  • Krabbelvideo

  • Die erste Frage

    Nein, mein Sohn kann noch nicht sprechen. Er macht zwar zahlreiche Laute, manchmal formt er daraus auch so etwas wie Worte, aber sprechen: nein.

    Aber das hielt ihn nicht ab, mir gestern eine Frage zu stellen. Er krabbelt ja seit einigen Tagen und hat damit seinen Aktionsradius gewaltig erweitert. Gestern schaffte er es unter den Schreibtisch und dort hielt er inne. Er setzte sich von den CD-Ständer und schaute sich um. Er suchte gezielt nach meinem Blickkontakt, fixierte mich, neigte den Kopf zur Seite und setzte seinen "treuherzigsten Dackelblick" auf. Und dann: Schüttele er fragend den Kopf und hob dabei die Hand in Richtung der CDs... eine ganz klare Frage: "Die darf ich nicht haben, oder?"

    Wartend verharrte er, bis er die Antwort bekam. Natürlich sagte ich nein, schmunzelte und schüttelte den Kopf. Seine Reaktion war hinreißend: er grinste mich an. Ganz so, als freute er sich, weil er recht hatte.

  • Krabbelstube

    Als Erwachsener blickt man kaum auf die Zeit zurück, als man sich noch bäuchlings auf allen vieren vorwärts bewegte. Kaum, denn immerhin ist das ja so lange her und inzwischen ist der Bewegungsapparat auf so einiges eingestellt. Morgens liegt man im Bett, wälzt sich mehr oder weniger elegant zur Bettkante, um dann auf zwei Beinen, mehr oder weniger grazil den Tag zu beginnen. Von da an bestreitet man den Tag meist auf zwei Beinen bzw. zwei Pobacken. Aber über die Fortbewegung auf allen vieren denke zumindest ich, sehr selten nach.

    Beobachte ich also meinen Sohn dabei, wie er seine Mobilitätserfahrungen täglich erweitert, so muss ich feststellen. Gehen ist langweilig, krabbeln ist toll. Da liegt der Erdbewohner da und schaut sich um. In einer Bewegung dreht er sich um seine eigene Achse, wahlweise vom Rücken auf den Bauch oder aber Kopf- und Fußende auszutauschen. Ebenso elenagt sieht der Schwung aus, mit dem der Kleine sich aus der liegenden in eine sitzende Position bringt. Dehnbar wie ein Gummiband greift er so nach allem, was sich innerhalb seiner Reichweite befindet. Dabei bleiben die Pobacken auf exakt dem gleichen Platz... oder auch nicht, denn die kleinen Hände können zwar extrem weit greifen, aber manchmal muss die Poposittion ein wenig nachjustiert werden.

    Nach einer Weile wird Sitzen dann wieder langweilig, bzw. das mühsam Eroberte wurde als unspielbar befunden und in die Ecke geworfen. Also zurück auf den Bauch. Ein paar flotte Drehungen, lauthals lachend, weil der Teppich sich so schön dabei eindrehen läßt und es wird losgeschaukelt. Auf die Hände gestützt wippt der ganze Körper auf und ab. Sollte der Wirbel nicht genug Aufmerksamkeit erregen, wird mit den Füssen abwechselnd auf den Boden gehämmert. Die Nachbarn glauben inzwischen sicher, dass wir Elefanten züchten oder ständig unser Möbel verrücken - aber ihm ist das egal.

    Ihm fehlen nun die Zuhörer für das Spektakel, also wird der Körper elegant nach hinten geschoben. Der Teppich leistet Widerstand, also wird er angebrüllt. Weil das Bodenmöbel jede Mitarbeit verweigert wird nun die Offensive gestartet: ab auf alle viere und die Andeutung einer Bewegung nach vorne. Nun bleiben Arme und Beine in der gleichen Stellung und der ganze Körper wird nach vorn und hinten geschunkelt. Der Teppich gibt nach und rutscht im Rhytmus mit. Das Kampfgebrüll wandelt sich in ein versöhnliches Gebrabbel.

    Der Teppich gibt den Blick auf die in den Falten versteckten Spielsachen wieder frei und sofort wird drauf losgekrabbelt. Beim Objekt der Begierde angekommen, werden die Beine durchgestreckt, bis sie senkrecht stehen, die Arme stützen dabei den Oberkörper und als zusätzliche Stütze wird der Kopf auf den Boden gelegt. Ein kurzer Schwung zur Seite und schon sitzt man da. Bis in anderthalb Minuten das Spiel von vorne losgeht. Immerhin muss jeder Winkel erkundet werden.

  • Was alles geschehen ist

    Jetzt sitze ich hier un dmuss mein Gedächtnis befragen. Eigentlich wollte ich ja alles zeitnah mitschreiben, damit das sowas wie ein Tagebuch wird, in dem man alles nachlesen kann - wann, wo, wie etwas geschehen ist. Aber in den letzten Wochen kam ich nicht dazu. Einerseits haben wir geschafft den Umzug hinter uns zu bringen. Das neue Heim ist wirklich um einiges wohnlicher, als die alte Wohnung. Vor allem bietet das Wohnzimmer genug Spiel- und Krabbelfläche.

    Ach ja, und danach schrieb ich meine Diplomarbeit. Igrendwie hatte ich den Gedanken schon aufgegeben, dass ich mein Studium doch noch abschließe. Zuviele kleine und große Hürden hatten sich mir in den Weg gestellt und wäre mein Sohn nicht da, hätte ich wohl auch jetzt kaum die Motivation aufgebracht, mich über Wochen jeden Tag stundenlang an Bücher und den Rechner zu setzen. Aber er ist da und ich will ihm ein Vorbild sein. Dazu gehört es auch, das fertig zu machen, was ich angefangen habe, auch wenn es schwer fällt.

    Während ich also die Stunden damit zubrachte über Kinderfernsehen zu schreiben (und dafür unzählige Stunden davon ansehen musste - ich fragte mich unendlich oft, wieso ich dieses Thema gewählt hatte) geschah einiges. Frederic hat seine ersten Zähne bekommen. Er zahnte schon oft, aber bis vor wenigen Wochen, war nichts zu sehen. Jetzt hat er unten bereits zwei Zähne und oben ist auch der zweite bereits durchgebrochen. Die schlaflosen Nächte, die seine Zähne ihm und uns bereiteten werden wohl eine der bleibenden Erinnerungen. Es ist nicht leicht, es zu beschreiben, aber irgendwie machte das Zahnen mir bewußt, dass ich ihm bei vielen seiner Schmerzen nicht helfen kann. Ja, ich kann vielleicht tröstend dabei sein, aber ich kann ihm kein bißchen seiner Schmerzen wegnehmen.

    Nun hat er ja seine ersten Zähne und gothseidank wurden die Beschwerden bei jedem Zahn weniger schlimm. Was ist also noch passiert. Der kleine Kerl krabbelt. Naja, eigentlich krabbelt er nur rückwärts und vorwärts robbt er sich irgendwie. Irgenwie will es mit der Vorwärtsbewegung noch nicht so richtig krabbeln. Seit er sich selbst setzen kann hat er neue Wege der Fortbewegung gefunden. Hocheffizient erweist es sich da, sich hinzusetzen, sich dann im Sitzen zu drehen und zurück auf den Bauch. Auf diese Weise bewegt er sich schneller als uns oft lieb ist und erreicht jeden Winkel, der ihn interessiert. Stehlampen, Wäschekörbe, nichts ist vor dem mobilen Menschlein sicher. So machte er auch Bekanntschaft mit dem Wort: "Nein!"

    Man könnte annehmen, dass Worte für ihn einfach nur eine Geräuschsuppe sind, dass er den Inhalt nicht verstehen kann. Aber an seiner Reaktion auf "Nein!" erkennt man, dass er sehr wohl anfängt auch das Gesagte zu verstehen. Er hält inne, schaut sich um, setzt seinen Unschuldsblick auf und ... man sollte es kaum glauben ... läßt die Finger von dem, was er gerade in der Hand hatte. Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass er lange so folgsam sein wird, schon bald wird er statt der Unschuldsmiene ein Grinsen aufsetzen und anstelle der - ach so braven - Reaktion wird er sicher ausprobieren, was passiert, wenn er nun doch weitermacht. Ich bin gespannt.

    Und so wächst der kleine Fratz vor sich hin und bringt mich immer wieder zum Schmunzeln und Strinrunzeln. Sei es, dass er eienn Ball in dei Finger bekommt und lauthals loslacht, wenn er es schafft, das runde Spielzeug unter einen Tisch zu schießen, sodass Papa und/oder Mama am Boden herumkriechen müssen, um den Ball wieder herauszubekommen. Oder aber er plumpst mit lauten Knall um, weil er doch noch nocht so stabil sitzt, wie er es gern möchte.

    Vater sein ist ein Balanceakt zwischen Behüten und Loslassen. Ich hatte ein Ahnung, aber niemals hatte ich erwartet, dass dieses Hin und Her so früh losgeht.

  • Schmerzensgeld

    Der große Bruder hat ganz tolle Ideen, er zeigt seinem kleinen Bruder, wie man den Kopf kräftig schüttelt. Dieser ist absolut begeistert und seitdem fängt er jedes mal, wenn er seinen fünf Jahre älteren Gengefährten sieht, mit einem intensiven Kopfschütteln an, das ihm, als jüngster aktiver Headbanger, eine Freikarte für Wacken einbringen könnte. Natürlich ist die Körperbeherrschung eines acht Monate alten Babys nicht mit der eines Fünfjährigen zu vergleichen - naja, meistens ist die des älteren besser - so passiert es ab und an, dass der Kopf auf den Boden knallt.

    Schmerz sei ein guter Lehrer, meinte irgendwer in meiner Vergangenheit einmal. Blödsinn, sag ich da. Aus Schaden wird man klug. Nix da, sag ich. Zumindest lehrt der Schmerz nicht die Lektion, die man erwartet: aufhören, den Kopf so zu schütteln. Vielmehr lernt der Kleine aber, dass bei seinem Gebrüll die ganze Familie zusammenläuft.

    Ich hätte gerne zehn Cent für jedes Schmerzgebrüll, das in unserer fünfköpfigen Familie erklingt. Zwanzig für jedes, das erklingt, obwohl man vorher vor dem Unfallrisiko gewarnt hat. Immerhin sitzt neben mir gerade die leidende Prinzessin mit blutendem Knie und verheulten Augen und hört ihrer Mutter zu, die eine Trostgeschichte vorliest.

    Der große spielt derweilen im Kinderzimmer. Kann nicht all zu lang dauern, bis auch er sich verletzt. Bleibt nur zu hoffen, dass es nichts ernstes wird. Die Notrufnummern kann ich inzwischen fast auswendig.

  • Kinderarzt - immer ein Erlebnis

    Heute war die U5, die fünfte "Vorsorgeuntersuchung", sowas wie der Baby-TÜV. Man kann es drehen und wenden, wie man will, Kinderarztbesuche sind unberechenbar und immer ein Erlebnis. Eigentlich nicht die Kinderarztbesuche, lediglich die Kinder.

    Nach einem gemütlichen Spaziergang kam ich mit dem Kurzen an, trug ihn hoch und schon kam die erste Reklamation - lautstark natürlich und natürlich noch bevor ich im Wartezimmer mit ihm Platz nehmen konnte. Es macht immer Spaß, mit einer Hand in der Geldbörse nach der Versicherungskarte zu suchen, in der anderen den Kleinen zu halten, der just in diesem Augenblick beschließt sein erstes Turnabzeichen zu erhalten und mit der dritten in der Wickeltasche nach dem "U"-Heft zu suchen, in dem die Untersuchungsergebnisse eingetragen werden sollen. Ups, ich habe keine dritte Hand, also improvisieren. Eine Mutter, der die Probleme offenbar bekannt sind, schmunzelt ein wenig süffisant.

    Als alle Papiere herausgekramt sind, hört der Bewegungsdrang des jungen Erdbewohners schlagartig auf, stattdessen erwacht in ihm der Forschtrieb, den er durch Ergreifen der väterlichen Brille nebst Haarbüschel sofort für sich befriedigen, für mich schmerzhaft, in die Tat umsetzt. Also ab ins Wartezimmer, dort will ich ihn aus der Sommerjacke befreien, was ihn dazu animiert sein flehendlichstes Wimmern anzustimmen und alle Blicke auf uns zieht.

    Endlich sitzen wir, da schweift sein Blick umher und er sieht neben uns ein anderes, etwa zwei Jahre altes Kind, das auf Papas Schoß herumturnt. "Das will ich auch" vermittelt sein Gesichtsausdruck und ein laut glucksendes Geräusch und er bemüht sich mit allen Mitteln aufzustehen. Nun ist das mit 7 Monaten natürlich nicht ganz so leicht, wie er das gerne haben möchte. Gothseidank ist Papa da und mit ein wenig Hilfe schafft er es auch -für ihn offenbar zufriedenstellend - zu stehen. Einen Augenblick später reicht das aber nicht mehr. Alle Bemühungen nun zu tanzen, zu gehen, zu laufen, zu renne, zu hüpfen oder sich anderwärtig stehend zu bewegen scheitern. Strafende Blicke trafen mich, als hätte ich nicht genug geholfen, damit er seine Pläne umsetzen kann.

    Wir werden aufgerufen, alles zusammenpacken, ab in das Untersuchungszimmer. Ausgezogensein ist wundervoll, wenn nur das Ausziehen nicht wäre. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten alle Menschen im Umkreis der nächsten drei Häuserblocks, dass ein Baby in der Kinderarztpraxis ist.

    Hier möchte ich bemerken, dass es unterschiedliche Schreitypen gibt:
    Es gibt die leichte Unmutsbekundung, die beginnt mit einem leisen Wimmern und wird von einem Kontrollblick begleitet, meist erklingt sie, wenn der junge Erdebürger Aufmerksamkeit oder Abwechslung wünscht. Dieses Schreien endet oft abrupt ohne äußeres Zutun, weil irgendwas passiert, dass den Schreihals kurz ablenkte.

    Als zweites Gebrüll sollte man das Hungerschreien genauer betrachten. Je nach Kind ist es unterschiedlich laut und unterschiedlich heftig, es hat aber eine Eigenheit: es ist hartnäckig. Wenn man also rätselnd vor dem Baby steht und das Gebrüll, wie eine Endlosschleife mit einem sich ständig wiederholendem Muster erklingt, dann ist es vermutlich Hunger.

    Natürlich gibt es auch das Gegenteil. Wie sich eine volle Windel genau anfühlt, kann und will ich mir nicht vorstellen, aber wenn ohne echte Vorwarnung auf einmal ein ziemliches Geschrei erklingt, dann lohnt es sich, einen Blick zu riskieren (ist zwar auch eklig, aber meines Erachtens nach besser und zuverlässiger als an der Windel zu riechen)

    Müdigkeit ist auch ein Grund zu weinen. Es ist ja gut nachvollziehbar: man erlebt so viel neues und lernt jeden Tag, ja jeden Augenblick dazu, da ist es schon wirklich fies von der Natur eingerichtet, dass man gerade in dieser spannenden Zeit schlafen muss. Das "ich-bin-nicht-müde" Gewimmer ist mit Abstand das nervendste, denn man kann egal wie sehr man versucht zu helfen, nichts machen. Mal hilft eine Spieluhr, mal hilft das Lieblingsspielzeug, mal hilft es einfach im gewohnten Bett zu liegen, mal hilft gar nichts.

    Und dann gibt es noch etwa zweitausend andre Gründe, um zu schreien. Aber richtiges Gebrüll gibt es nur dann, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, wie z.B. beim Kinderarzt heute. Die Faustregel ist ganz einfach: je kleiner die Ursache und je größer das Publikum, desto lauter das Geschrei. Heute ging es in drei Phasen: ausziehen, messen/wiegen und als der Arzt den Raum betritt.

    Manchmal wüsste ich einfach gerne, ob alle Erwachsenen bei jedem Kinderarztbesuch rot werden. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass ich der einzige bin.

    Und zum Abschluss noch die Fakten: 72cm, 9520g, Kopfumfang von 46cm und kerngesund der Herr Dickkopf.

  • Der Filmstar...

    ... wenigstens hat er diesmal ein paar Geräusche gemacht.. normalerweise macht er mehr, aber so ist das halt mit echten Stars ;)

  • Bewegende Bewegungen

    Seit der Impfung am Montag ist FBJ ein wenig weinerlich, nichts desto trotz hab ich mal die Webcam wieder aufgebaut und ihn mal festgehalten, wie der kleine Mann sich auf seiner Decke hin und her bewegt ;)

  • Spuckkonzert

    Geräusche sind etwas faszinierendes. Ich kann die Begeisterung des kleinen Erdenbürgers absolut verstehen. Welche Begeisterung? Die für jede Art von Geräusch, die man mit dem Mund machen kann.

    Die vorsprachliche Entwicklung erreichte vor wenigen Wochen den Punkt, an dem er versuchte erste Laute von sich zu geben (außer zu Weinen).

    Angefangen hat alles mit Glucksen. Kurz darauf entdeckte er die ersten Zischlaute: "Ch", er lag da und gurgelte vor sich hin, immer gefolgt von einem sehr lang gezogenen "CHHHHHHH". Daraufhin wurde gekichert.

    Danach erst entdeckte er die Faszination des "AH" und damit auch die Möglichkeit Tonhöhen zu variieren. Seine Lautsprache reichte ab diesem Zeitpunkt schon aus, verschiedene emotionale Zustände unterschiedlich zu vertonen.

    Und nun? Seit etwa zwei Wochen bereichert das "PFFFFFFFFFFR" den "Wortschatz". Seitdem liegt er da und klingt oftmals wie ein Furzkissen auf Dauerbetrieb. Spucke fließt aus dem Mund, bildet Bläschen und Tropfen und ergießt sich um Schwall bis zurück hinter die Ohren. Und nach wie vor wird gegurgelt, ge"AH"t, ein laut rollendes "R" intoniert und dann - als krönender Abschluss - ein lautes "PFFFFFFFFFFFR" angestimmt.

    Und jeder Ton ein Loblied auf die Lautmalerei!

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